Rheinland-Pfalz auf gutem Kurs - Bildung, Mindestlohn, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz -   Bürgerempfang mit Ministerpräsident Kurt Beck im Mußbacher Herrenhof am 13.2.2011


Rund 300 Bürgerinnen und Bürger kamen am Sonntag bei Frühlingswetter zum Bürgerempfang mit Ministerpräsident Kurt Beck und dem Landtagskandidaten Dr. Wolfgang Ressmann in den Mußbacher Herrenhof.

Beck lobte den 52-jährigen Direktkandidaten, der studierter Volkswirt und Politologe ist, als „engagierten Mann, der Politik zu seinem Lebensnerv“ gemacht habe. „Wolfgang tut dieser Stadt und der Region gut“, sagte der Ministerpräsident. Deshalb: Die Erststimme für Wolfgang Ressmann.

Ressmann warnte vor „einem Schwarz-Gelben Chaos“ und warb für die Weiterführung „der guten, sachorientierten, problemlösenden Politik der SPD, damit unsere Gesellschaft nicht zu weit auseinander driftet.“ Der Landtagskandidat dankte dem Ministerpräsidenten für die jüngste Initiative bezüglich der Hartz IV-Regelungen. Beck habe damit bewiesen, dass Politik handlungsfähig bleiben müsse, so Ressmann.

Als Hauptredner erinnerte der Ministerpräsident daran, dass er seit 16 Jahren dafür stehe, was er verspreche auch umzusetzen. Dabei stellte der die Erfolge der rheinland-pfälzischen Wirtschaft und deren Menschen hervor. Dazu habe die Landespolitik den vernünftigen Rahmen geschaffen. Beck warnte vor den Börsenspekulanten und bezeichnete die Spekulationen auf Ernten , noch bevor ein Halm gewachsen sei, als widerlichste Form des Geldverdienens. Der Ministerpräsident forderte einen gesetzlichen Mindestlohn zur Verhinderung der Armutslöhne. Beck erinnerte an das Alte Testament, wobei selbst ein Ochse ordentliches Futter bekommen hätte. „Mindestlöhne sind nicht nur eine Anerkennung für die erbrachte Leistung, sondern ein Grundpfeiler der Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Mit der Arbeit muss man auch auf eigenen Füßen stehen können“, sagte Beck in seiner engagierten Rede.

Auch auf den demographischen Wandel ging der Ministerpräsident ein. Die Zahl an betagten Mitbürgern steige. Während der erste Ministerpräsident Peter Altmaier nur sechs Hundertjährigen gratuliert habe, habe Beck im vergangenen Jahr 734 Rheinland-Pfälzern zum 100. Wiegenfest gratuliert. Beck warb für eine Solidargesellschaft, sprach sich gegen die Konkurrenz von Jung und Alt aus und stellte den Menschen in den Mittelpunkt seiner Politik. Dabei wünschte er sich, dass die Senioren sich mit ihren Erfahrungen einbringen.

„Rheinland-Pfalz ist das kinderfreundlichste Land Deutschlands. Wir haben über 500 Ganztagsschulen geschaffen und die Kindergärten für Kinder ab zwei Jahren gebührenfrei gemacht“, sagte Beck. Er versicherte, keine Studiengebühren an den Hochschulen zu erheben. „Bildung ist ein öffentliches Gut, an dem jeder unabhängig vom Geldbeutel der Eltern teilhaben soll. Deshalb wird es mit mir und der SPD in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft gebührenfreie Bildung vom Kindergarten bis zum Hochschulabschluss geben“, hob Beck hervor. Zu seiner Motivation trotz seiner 62 Jahre noch Politik weiter zu machen erklärte er: „Ich ärgere mich noch, wie ungerecht es zugeht. Die einen bekommen Millionen zugeschustert, die andern nur fünf Euro. Ich ärgere mich noch und will deshalb weiter machen.“

Im Anschluss an den offiziellen Teil unterhielt Jazz-Sängern Nicole Metzger die Gäste, die längere Zeit im kleinieren Kreis über die Rede von Kurt Beckdiskutierten. Dabei war die Stimmung eindeutig: Kurt Beck muss unserer Ministerpräsident bleiben.

 

Rote Berta rollt wieder

2011 wird die "Rote Berta" wieder für Dr. Wolfgang Ressmann, Kurt Beck und die SPD durch den Wahlkreis 42 rollen. Die Termine vor Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben.